Helle Nacht

 

 

Filmische Retrospektive auf die Erlebnisausstellung UNTER STROM

Der Film zeigt die vielseitige und spannende Geschichte der Badener Elektro-Industrie. Zudem wirft er einen Blick in die Zukunft. Unterschiedliche Positionen zu Chancen und Herausforderungen werden einander gegenübergestellt.

 

Die Veranstaltung bietet aber auch Gelegenheit, Ideen auszutauschen, Pläne zu schmieden und Kontakte zu knüpfen.

 

 

 


 

 

 

Informationen

 

Öffnungszeiten

20. November 2020,  16 - 23 Uhr

Der Film von 1 Stunde wird fortlaufend wiederholt.

 

 

Eintritt & Reservation

Eine Reservation ist nicht erforderlich.

 

 

Corona

Schutzkonzept gemäss Rest. Rose

 

 

 

 

Anfahrt

 



Erlebnisausstellung

Geschlossen

 

 

Die Erlebnisausstellung in der 1906 erbauten Alten Schmiede der BBC machte die vielseitige und spannende Geschichte der Badener Elektro-Industrie erlebbar und stellte das für die Region Baden kennzeichnende Thema der Innovation in den Mittelpunkt. Der technologische Fortschritt, der gesellschaftliche Wandel und die Auswirkungen der Globalisierung wurden in Form von zahlreichen Objekten, Bildern und Filmen zugänglich gemacht. Zudem warf UNTER STROM einen Blick in die Zukunft. Unterschiedliche Positionen zu Chancen und Herausforderungen wurden einander gegenübergestellt. Und auf dem «Platz der Zukunft» zeigten aktuelle Projekte aus Industrie, Forschung und Bildung, in welche Richtung sich der Industriestandort Baden entwickeln könnte.

 

Eine Vortragsreihe nahm historische, aktuelle und zukunftsorientierte Themen auf. Unter dem Motto «Kultur und Kulinarik» waren an den Wochenenden diverse Vereine mit ländertypischen kulinarischen Spezialitäten und dazugehörigem kulturellen Rahmenprogramm zu Gast.

 

 

 





 

 

 

                              Vorträge

 

Prof. Dr. Michael Hengartner, Präsident des ETH Rates: „Zukunft von Lehre und Forschung“

Wichtige Trends in der Forschung sind Zusammenarbeit und Interdisziplinarität; in der Lehre sind es die Herausforderungen der Digitalisierung. Welches Zukunftspotential hat die Region Baden? Welche Rolle spielen Startups in der Region?

 

 

 

Dr. Tom Kober, Paul Scherrer Institut: «Energiesystemanalysen und Szenarien»

Dr. Tilman Schildhauer, Paul Scherrer Institut: «Power to X»

Wie sieht unser Energiesystem aus? Wie entwickelt es sich bis 2040 und darüber hinaus? Und wie können temporär Stromüberschüsse in eine andere Energieform oder für einen anderen Verwendungszweck umgewandelt werden?

 

 

 

 

 

Dr. Michael Ladwig, Director Scientific Collaboration, GE Gas Power: “Wie Windturbinen helfen, unsere Klimaziele zu erreichen”

Die Windturbinen in der Nordsee erzeugen heute mehr Strom, als alle Schweizer Kraftwerke zusammen. Eine Windturbinen kann 12‘000 Menschen mit Strom versorgen. Was ist die Technologie der heutigen Windturbinen und wo geht die Entwicklung hin?

 

 

 

Dr.-Ing. Michael Ladwig, Director Scientific Collaboration, General Electric, Baden: «Quo Vadis, Gasturbinen?»

Wer hat’s erfunden? Die erste Industriegasturbine der Welt kam 1939 aus Baden und verbrannte Öl. Heute verbrennen Gasturbinen Erdgas, und morgen wird es CO2 neutrales „grünes“ Gas sein, um die Dekarbonisierung voranzutreiben. Denn Gasturbinen werden immer Teil des Energiesystems sein.







 

 

Das Gezeigte in Kürze

 

Die Sonderausstellung UNTER STROM machte im Rahmen des Aargauer Themenjahrs #ZeitsprungIndustrie die spannende Geschichte der Badener Elektro-Industrie für ein breites Publikum erlebbar. 

 

Die Botschaft

In der denkmalgeschützten Alten Schmiede, lud IndustrieWelt Baden  zu einer erlebnisreichen Reise durch 130 Jahre Industriegeschichte ein. In einer Zusammenführung von globalen Entwicklungen und lokalen Ereignissen führte die Ausstellung vor Augen, wie die Stadt Baden dank findigen Ingenieuren, der Zielstrebigkeit mutiger Stadtbehörden und nicht zuletzt einem guten Timing zu einem der wichtigsten Industriestandorte der Schweiz wurde. Und wie sie sich heute in der Region den Herausforderungen der Gegenwart stellt und nach neuen Lösungen für eine nachhaltige Zukunft sucht. UNTER STROM regte an zur Auseinandersetzung mit der vielfältigen und für die Stadt Baden und den gesamten Aargau so wichtigen Geschichte der Elektro-Industrie und deren ZukunftUnterschiedliche Positionen und Visionen zu gegenwärtigen Chancen und Herausforderungen der Region Baden wurden einander gegenübergestellt. 

 

 

Zeitzeugen als Gastgeberinnen und Gastgeber

Für das Ausstellungserlebnis wesentlich war die Anwesenheit von Gastgeberinnen und Gastgebern in der gesamten Ausstellung. So waren während der ganzen Laufzeit von UNTER STROM ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie auch Auszubildende der Badener Elektro-Industrie ehrenamtlich im Einsatz. Sie zeichneten an bestimmten Stellen innerhalb der Ausstellung im direkten Gespräch ein ganz persönliches Bild der Entwicklung der Badener Industrie und erweiterten die Ausstellungserzählung um eine persönliche Perspektive.

 

 

 

 

 

 

 

Vielfältiges Rahmenprogramm

Die Ausstellung endete auf dem «Platz der Zukunft».  Hier zeigten aktuelle Projekte aus Industrie, Forschung und Bildung anschaulich, in welche Richtung sich der Industriestandort Baden entwickeln könnte. Ebenfalls auf dem Platz der Zukunft wurden die Ergebnisse eines Wettbewerbs gezeigt, der unter Schülerinnen und Schülern der Region durchgeführt wurde. Es fanden Vorträge  statt, an den Wochenenden zeichneten Ausländervereine für das kulinarische Angebot verantwortlich und ein Ausstellungsbistro rundete das Angebot am Ende des Besuchs ab

 

Starke Trägerschaft

Der Verein IndustrieWelt Baden wurde 2018 zwecks Vermittlung der Industriekultur für ein breites Publikum ins Leben gerufen. Die Historiker und Ausstellungsmacher des Badener Büros imRaum Furter Handschin Rorato waren für die Konzeption und Umsetzung der Ausstellung besorgt. Finanziert wurde das Vorhaben durch einen massgeblichen Sockelbeitrag aus dem Aargauer Lotteriefonds für das Themenjahr #ZeitsprungIndustrie, das 2019 / 2020 stattfand. Hinzu kamen Projektbeiträge von Firmen, Stiftungen und Privaten. Das von zahlreichen Aargauer Museen initiierte und mit über 40 Partnern realisierte Themenjahr machte den ganzen Aargau zum Schauplatz einer Auseinandersetzung mit der reichen Industriegeschichte des Kantons.

 

Nachhaltigkeit bei Bau und Inhalt

Der veranstaltende Verein legte grossen Wert auf Nachhaltigkeit. Alle audiovisuellen Produktionen aus der Ausstellung wurden nach der Ausstellung im Internet veröffentlicht und als Quellenbestand dem Stadtarchiv im Historischen Museum Baden übergeben.

  



Die Ausstellung  "UNTER STROM"  wurde ermöglicht durch die Unterstützung folgender Organisationen: